Unterlagen zum Projekt „psychosoziale Co-Beraterinnen von Migrantinnen“: das Projekt wurde 2001 von der IM Tirol begonnen und lief nachgewiesenermaßen 2 Jahre. Sogenannte Co-Beraterinnen sollten Migrantinnen unterstützend zur Seite gestellt werden, bei Beratungen etwa in der Klinik, in Frauenhäusern oder vor Gericht, sie sollten dabei mehr als dolmetschen, also auch auf andere kulturelle Zwischentöne achten und die Zusammenarbeit mit den österreichischen Institutionen so verbessern. In der Mappe befinden sich Unterlagen zur Idee, Planungen, Finanzierungsansuchen und -zusagen, Einladungen, Informationen, Veranstaltungen, Presseberichte, Fotos der Co-Beraterinnen, auch Unterlagen aus den Fortbildungen für die Beraterinnen (va Brainstorming zu Begriffen) etc. Das Projekt wurde geleitet von Maria Peter (Mitarbeiterin bei der Initiative Minderheiten Tirol, Psychotherapeutin) und Helga Neuberger (Rechtsanwältin). Die Ordnung wurde beibehalten.
Das Firmenschild stammt aus einer bosnischen Fabrik für Speiseöl in Brčko. Die Fabrik wurde von der Firma Rauch nach der EU Erweiterung zugekauft. Es trägt die serbokroatische Aufschrift: "Schweißen und andere Tätigkeiten, bei denen Funken entstehen können, sind verboten. Ausgestellt durch die Feuergewerkschaft (?) Jugoslawiens".
In der Ortschronik von Fulpmes befinden sich Hinweise auf die Migrationsgeschichte des Ortes, konkret handelt es sich um Fotos von "Gastarbeiterfamilienunterkünften" (Fotografin: Slezak), einen Eintrag, der die sowie um einen Beschwerdebrief der Bewohner:innen einer als "Magazin" bekannten Unterkunft für Arbeiter:innen. Die Dokumente wurden vom Ortschronisten Herrn Florian Huter an das ZeMiT übergeben.
Unterlagen zur "Arbeitstagung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schulservicestellen sowie der Schulberatungsstellen für ausländische Schülerinnen und Schüler" vom 18.-20.10.1995 in Podersdorf.