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Bestand Milutinović

  • AT ZEMIT-DAM Schenkung-2
  • Fondo
  • 1844 - 2013
  • Parte deSchenkungen

Der Bestand umfasst Schriftgut (wie bspw. Listen, Briefe, Berichte, Vereinszeitungen, Flyer, Plakate, Protokolle, Statuten, Einladungen, Reden, Zeitungsartikel), Fotos, AV Medien und Objekte (wie bspw. Wimpel, Anstecknadeln, Aufkleber, Fahnen) des jugoslawischen Arbeitervereins Bratstvo von dessen Gründung bis ins Jahr 2000, des Dachverbands jugoslawischer Vereine in Tirol, sowie Objekte und persönliche Unterlagen, die vom Bestandsbildner Branislav Milutinović gesammelt wurden. Herr Milutinović kam selbst als Arbeitsmigrant nach Tirol und bekleidete über lange Jahre unterschiedliche Funktionen im Verein Bratstvo und im Dachverband jugoslawischer Vereine in Tirol. Der Bestand gibt einen tiefen Einblick in die Aktivitäten und Netzwerke des Vereins, der seine Hauptaktivität in den 1980ern und frühen 1990ern entfaltete.
Der Bestand gliedert sich in „Archiv Bratstvo“ (Sig. 2-1), „Gesammelte Vereinsunterlagen Branko“ (Sig. 2-2), „Private Unterlagen“ (Sig. 2-3), Fotos und Medien (Sig. 2-4) und „Objekte“ (Sig. 2-5).

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Fotos & Medien

  • AT ZEMIT-DAM Schenkung-2-4
  • Teilsammlung
  • 1969 - 2008
  • Parte deSchenkungen

Die Serie enthält Fotografien von Veranstaltungen, Reisen, Feierlichkeiten, etc. des Vereins Bratstvo Innsbruck und des Dachverbands in Tirol und einige wenige Privatfotos im Zeitraum von 1969 bis 2008, sowie eine Reihe von Dia Produktionen, die von der SFRJ offiziell hergestellt und vertrieben wurden und diverse Medien, die jedoch noch nicht gesichtet sind. Insbesondere die Fotografien der Arbeitersportspiele stammen von Jovan Ritopečki, dem offiziellen Fotografen des Vereins Bratstvo Jedinstvo in Österreich.

Alle Fotos wurden digitalisiert.

Arif Yıldırım

  • AT ZEMIT-DAM Sammlung-2-27
  • Teilsammlung
  • 1970 - 2013
  • Parte deSammlungen

Der Bestand enthält Fotos, Zeitungsartikel, ein Plakat, einen Ausweis und ein Interview mit Herrn Yıldırım. Sie geben Einblick in seine Tätigkeit als Sänger in der Türkei und in Österreich. Bereits als Jugendlicher trat Herr Yıldırım auf und nahm 1971 bei einem Musikwettbewerb in Istanbul teil, wo er den 2. Platz erreichte.
Mit der Schlagergruppe "Yankılar" war Herr Yıldırım später in ganz Tirol aktiv. Z. B. spielten sie im Kasenbacher und im Kurhaus in Hall, im Europahaus in Mayrhofen, im Treibhaus in Innsbruck, bei einer von der AK organisierten Veranstaltung in Kufstein und - zusammen mit dem Musiker Hayri Şahin - im Stadtsaal in Innsbruck. Die Musik richtete sich an ArbeitsmigrantInnen. Mit den Konzerten wollten Sie aber auch immer wieder deutschsprachige BesucherInnen erreichen, um damit eine "Brücke zwischen den Kulturen" zu bauen. Plakate wurden in diesen Fällen in deutscher Sprache verfasst. Bei den Konzerten traten auch die beiden Bauchtänzerinnen Barbara und Bettina auf. Sie stammten aus Österreich und Bayern, da die Band laut eigener Auskunft keine Frauen aus der Türkei fand, die sich zum Bauchtanz auf der Bühne bereit erklärten. Die Zeitungsartikel des Bestandes illustrieren die mediale Resonanz, die die Band erhielt.
2 Fotos zeigen Herrn Yıldırım mit seiner Frau am bulgarisch-türkischen Grenzübergang. Im Interview mit Verena Sauermann erzählt Herr Yıldırım von seiner Musikertätigkeit, sowie von Rassismus und Diskriminierungen.

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Sıddık Unus

  • AT ZEMIT-DAM Sammlung-4-10
  • Teilsammlung
  • 1980 - 2019
  • Parte deSammlungen

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Verein Bratstvo Innsbruck

  • AT ZEMIT-DAM Sammlung-2-20
  • Teilsammlung
  • 1980 - 2016
  • Parte deSammlungen

Der Bestand enthält hauptsächlich Fotos von diversen Kultur- und Sportveranstaltungen des Vereins Bratstvo Innsbruck.
Die ältesten Fotos und Objekte stammen aus den 1980er und 1990er Jahren und zeigen bspw. die Arbeitersportspiele in Innsbruck (unklar, ob jene 1981 oder 1986 abgebildet sind; Signatur 61), Fotos ehemaliger Fussballmannschaften mit Vereinsdressen (Signatur 62-64) und deren Spielerpässe, sowie ein Gruppenbild vor dem ersten Vereinssitz des Vereins am Hutterweg 1 aus dem Jahr 1980 (Signatur 60) und ein altes Stickbild mit dem Vereins-Emblem 1986 (Signatur 1).
Fotos aus den 2000er Jahren zeigen v.a. Folklore- und Sportveranstaltungen, religiöse Feiertage, sowie gegenseitige Besuche des Vereins in anderen Städten Österreichs oder in Serbien (siehe Delegation in Zdravinje 2006).

Die Datierung und Verortung der Fotografien wurde gemeinsam mit Herrn Marić sowie weiteren Beteiligten und ZeitzeugInnen vorgenommen, weisen aber durchaus Unschärfen auf. Weitere Hinweise und Korrekturen sind erwünscht.

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Güner Sailer-Onurlu

  • AT ZEMIT-DAM Sammlung-2-36
  • Teilsammlung
  • 2001 - 2013
  • Parte deSammlungen

Der Bestand enthält das Gästebuch des Cafe Galerie Ararat, das 20 Jahre lang von Herrn Sailer-Onurlu betrieben wurde. Das Gästebuch dokumentiert das Schaffen von Herrn Sailer-Onurlu und die politisch-kulturellen Veranstaltungen, die über die Jahre hinweg im Cafe Ararat stattgefunden haben. Es haben sich auch einige prominente Personen Tirols darin verewigt, wie etwa der Zeichner und Karikaturist Paul Flora.
Im DAM befindet sich auch ein Videointerview das mit Güner Sailer-Onurlu am 30.03.2017 für die Ausstellung "Hier zuhause. Migrationsgeschichten aus Tirol" geführt wurde.

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Multiversität

  • AT ZEMIT-DAM Sammlung-4
  • Colección
  • 2018 - 2022
  • Parte deSammlungen

Anlässlich des 350-jährigen Jubiläums der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck startete im Juli 2018 ein Projekt, das die Perspektive der internationalen Studierenden, die zwischen 1955 und 1995 ein Studium an dieser Hochschule aufgenommen haben, in den Fokus der zeitgeschichtlichen Forschung rückt. Auf der Grundlage von lebensgeschichtlichen Erzählungen und weiteren Quellen wurden studentische Erfahrungen in Innsbruck von 1955 bis 1995 skizziert und in Form einer Wanderausstellung an drei Standorten der Öffentlichkeit präsentiert. Dabei wurden nicht nur die Perspektiven der ausländischen Student*innen berücksichtigt, sondern auch Personen interviewt, die über ihre Begegnungen mit internationalen Studierenden erzählten. Die Ausstellungswände wurden im Rahmen einer Lehrveranstaltung von Architekturstudierenden der Universität Innsbruck entworfen und anschließend gebaut. Das Projekt endete im Oktober 2019 und wurde von zahlreichen Führungen, einem Erzählcafé im Rahmen des Fests der Vielfalt der Stadt Innsbruck, einem Symposion im Innsbrucker Treibhaus mit dem Titel „Studentische Proteste – Proletarische Wende – Migration“ und dem Science Festival der Universität Innsbruck begleitet. Interviews, Objekte, Fotodokumentationen und Materialien der Öffentlichkeitsarbeit bilden die Sammlung "Multiversität".

„Multiversität. Internationale Studierende in Innsbruck – 1955 bis 1995“ war ein Kooperationsprojekt des Instituts für Zeitgeschichte – Universität Innsbruck, des Zentrums für MigrantInnen in Tirol – ZeMiT, des Dokumentationsarchivs Migration Tirol – DAM, des Tiroler Volkskunstmuseums, des Instituts für Gestaltung/Konstruktion und Gestaltung – i.sd und des Instituts für Erziehungswissenschaft – Universität Innsbruck. Die Ausstellung wurde vom 25. März bis zum 7. Juni 2019 in der Galerie Claudiana, vom 14. Juni bis zum 29. September 2019 im Tiroler Volkskunstmuseum und abschließend vom 1. bis zum 31. Oktober 2019 im Foyer der Architektur der Universität Innsbruck gezeigt.

PROJEKTLEITUNG: Gerhard Hetfleisch (Zentrum für MigrantInnen in Tirol), Sónia Melo (Zentrum für MigrantInnen in Tirol), Dirk Rupnow (Institut für Zeitgeschichte, Universität Innsbruck)

INHALTLICHE AUSARBEITUNG: Tuğba Şababoğlu (Zentrum für MigrantInnen in Tirol/Institut für Zeitgeschichte, Universität Innsbruck)

GESTALTUNG AUSSTELLUNGSWÄNDE: Die Gestaltung erfolgte im Rahmen einer Lehrveranstaltung an der Fakultät für Architektur – unter Mitarbeit von: Mario Gasser und Lukas Härtenberger (Lehrende), Kilian Bauer, Magalie Berchtel, Jacques Biever, Hans-Peter Bremm, Hannah Brod, Paolo Castegnaro, Mirco Fantini, Selim Kasapoğlu, Valeria Kirejenko, Madeleine Linta, Laurin Nix, Lukas Plibersek, Jonas Rosenfelder, Leo Schleith, Leon Vogler (Studierende).

KONZEPTGRUPPE: Karl Berger (Tiroler Volkskunstmuseum), Mario Gasser (Institut für Gestaltung/ Konstruktion und Gestaltung – i.sd, Universität Innsbruck), Gerhard Hetfleisch (Zentrum für MigrantInnen in Tirol), Christina Hollomey-Gasser (Zentrum für MigrantInnen in Tirol), Sónia Melo (Zentrum für MigrantInnen in Tirol), Dirk Rupnow (Institut für Zeitgeschichte, Universität Innsbruck), Tuğba Şababoğlu (Zentrum für MigrantInnen in Tirol/Institut für Zeitgeschichte, Universität Innsbruck), Kristina Schinegger (Institut für Gestaltung/ Konstruktion und Gestaltung – i.sd, Universität Innsbruck), Erol Yıldız (Institut für Erziehungswissenschaften, Universität Innsbruck)

VERMITTLUNGSARBEIT: Sónia Melo (Zentrum für MigrantInnen in Tirol), Tuğba Şababoğlu (Zentrum für MigrantInnen in Tirol/Institut für Zeitgeschichte, Universität Innsbruck)

NARRATIVE INTERVIEWS: Christina Hollomey-Gasser (Zentrum für MigrantInnen in Tirol), Sónia Melo (Zentrum für MigrantInnen in Tirol), Tuğba Şababoğlu (Zentrum für MigrantInnen in Tirol/Institut für Zeitgeschichte, Universität Innsbruck)

GRAFIK: Regina Tschurtschenthaler
FOTOGRAFIE: Daniel Jarosch
LEKTORAT: Nikola Langreiter
STATISTIK: Laura Volgger

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