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Multiversität

  • AT ZEMIT-DAM Sammlung-4
  • Sammlung
  • 2018 - 2022
  • Teil vonSammlungen

Anlässlich des 350-jährigen Jubiläums der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck startete im Juli 2018 ein Projekt, das die Perspektive der internationalen Studierenden, die zwischen 1955 und 1995 ein Studium an dieser Hochschule aufgenommen haben, in den Fokus der zeitgeschichtlichen Forschung rückt. Auf der Grundlage von lebensgeschichtlichen Erzählungen und weiteren Quellen wurden studentische Erfahrungen in Innsbruck von 1955 bis 1995 skizziert und in Form einer Wanderausstellung an drei Standorten der Öffentlichkeit präsentiert. Dabei wurden nicht nur die Perspektiven der ausländischen Student*innen berücksichtigt, sondern auch Personen interviewt, die über ihre Begegnungen mit internationalen Studierenden erzählten. Die Ausstellungswände wurden im Rahmen einer Lehrveranstaltung von Architekturstudierenden der Universität Innsbruck entworfen und anschließend gebaut. Das Projekt endete im Oktober 2019 und wurde von zahlreichen Führungen, einem Erzählcafé im Rahmen des Fests der Vielfalt der Stadt Innsbruck, einem Symposion im Innsbrucker Treibhaus mit dem Titel „Studentische Proteste – Proletarische Wende – Migration“ und dem Science Festival der Universität Innsbruck begleitet. Interviews, Objekte, Fotodokumentationen und Materialien der Öffentlichkeitsarbeit bilden die Sammlung "Multiversität".

„Multiversität. Internationale Studierende in Innsbruck – 1955 bis 1995“ war ein Kooperationsprojekt des Instituts für Zeitgeschichte – Universität Innsbruck, des Zentrums für MigrantInnen in Tirol – ZeMiT, des Dokumentationsarchivs Migration Tirol – DAM, des Tiroler Volkskunstmuseums, des Instituts für Gestaltung/Konstruktion und Gestaltung – i.sd und des Instituts für Erziehungswissenschaft – Universität Innsbruck. Die Ausstellung wurde vom 25. März bis zum 7. Juni 2019 in der Galerie Claudiana, vom 14. Juni bis zum 29. September 2019 im Tiroler Volkskunstmuseum und abschließend vom 1. bis zum 31. Oktober 2019 im Foyer der Architektur der Universität Innsbruck gezeigt.

PROJEKTLEITUNG: Gerhard Hetfleisch (Zentrum für MigrantInnen in Tirol), Sónia Melo (Zentrum für MigrantInnen in Tirol), Dirk Rupnow (Institut für Zeitgeschichte, Universität Innsbruck)

INHALTLICHE AUSARBEITUNG: Tuğba Şababoğlu (Zentrum für MigrantInnen in Tirol/Institut für Zeitgeschichte, Universität Innsbruck)

GESTALTUNG AUSSTELLUNGSWÄNDE: Die Gestaltung erfolgte im Rahmen einer Lehrveranstaltung an der Fakultät für Architektur – unter Mitarbeit von: Mario Gasser und Lukas Härtenberger (Lehrende), Kilian Bauer, Magalie Berchtel, Jacques Biever, Hans-Peter Bremm, Hannah Brod, Paolo Castegnaro, Mirco Fantini, Selim Kasapoğlu, Valeria Kirejenko, Madeleine Linta, Laurin Nix, Lukas Plibersek, Jonas Rosenfelder, Leo Schleith, Leon Vogler (Studierende).

KONZEPTGRUPPE: Karl Berger (Tiroler Volkskunstmuseum), Mario Gasser (Institut für Gestaltung/ Konstruktion und Gestaltung – i.sd, Universität Innsbruck), Gerhard Hetfleisch (Zentrum für MigrantInnen in Tirol), Christina Hollomey-Gasser (Zentrum für MigrantInnen in Tirol), Sónia Melo (Zentrum für MigrantInnen in Tirol), Dirk Rupnow (Institut für Zeitgeschichte, Universität Innsbruck), Tuğba Şababoğlu (Zentrum für MigrantInnen in Tirol/Institut für Zeitgeschichte, Universität Innsbruck), Kristina Schinegger (Institut für Gestaltung/ Konstruktion und Gestaltung – i.sd, Universität Innsbruck), Erol Yıldız (Institut für Erziehungswissenschaften, Universität Innsbruck)

VERMITTLUNGSARBEIT: Sónia Melo (Zentrum für MigrantInnen in Tirol), Tuğba Şababoğlu (Zentrum für MigrantInnen in Tirol/Institut für Zeitgeschichte, Universität Innsbruck)

NARRATIVE INTERVIEWS: Christina Hollomey-Gasser (Zentrum für MigrantInnen in Tirol), Sónia Melo (Zentrum für MigrantInnen in Tirol), Tuğba Şababoğlu (Zentrum für MigrantInnen in Tirol/Institut für Zeitgeschichte, Universität Innsbruck)

GRAFIK: Regina Tschurtschenthaler
FOTOGRAFIE: Daniel Jarosch
LEKTORAT: Nikola Langreiter
STATISTIK: Laura Volgger

ZeMiT

Videointerviews Ausstellung

  • AT ZEMIT-DAM Sammlung-2-41
  • Teilsammlung
  • 2017
  • Teil vonSammlungen

Die Videointerviews wurden für die Ausstellung "Hier zuhause. Migrationsgeschichten aus Tirol" 2017 gedreht. Die Videos wurden von Sónia Melo geplant und geführt und von Daniel Jarosch aufgenommen und bearbeitet. Daraus wurden Video-Clips für die Ausstellung produziert. Diese sind auch auf der Website www.hier-zuhause.at veröffentlicht. Im DAM befinden sich die Rohversionen der Aufnahmen und die Zusammenfassungen der Interviews.
Insgesamt wurden 22 Videointerviews mit sog. Protagonistinnen (Zeitzeuginnen) durchgeführt, sowie 14 Interviews mit den Ausstellungsmacher*innen.

22 Videointerviews mit Protagonist*innen:

1 Wolfgang Reismann, 14.2.2017
2 Mustafa Korkmaz, 24.3.2017
3 Hasan Yılmaz, 13.2.2017
4 Güldane Gönül, 2.2.2017
5 Abdulkadir Özdemir, 15.2.2017
6 Mara Ivkić, 31.1.2017
7 Walter Ambros, 15.3.2017
8 Werner Bernhard, Franz Krismer, 1.3.2017
9 Nataša Maroševac, 10.2.2017
10 Annemarie Dayan, 8.2.2017
11 Merly Baumgartner, Clarita Rohrer, 14.2.2017
12 Helmut Kopp, 28.2.2017
13 Branislav Milutinović, Jusuf Huremović, 1.3.2017
14 Filiz Calayir, 2.3.2017
15 Tuğba Şababoğlu, 13.3.2017
16 Slavko, Kata und Sandra Ivanović, 24.3.2017
17 Güner Sailer-Onurlu, 30.3.2017
18 Nevin Genç, 7.4.2017
19 Dilek Tosun Karaağac, 25.4.2017 und 11.5.2017
20 Selahatdin Arıkan, 3.5.2017
21 Bediha & Ömer Yıldız, 5.5.2017
22 Mustafa Onay, 16.5.2017

14 Interviews mit Ausstellungsmacher*innen zum Making Of:
23 Erol Yildiz, 11.4.2017
24 Karl Berger, 12.4.2017
25 Gerhard Hetfleisch und Karl Berger, 12.4.2017
26 Gerhard Hetfleisch, 4.5.2017
27 Anna Horner, 12.4.2017
28 Marcel Amoser, 19.4.2017
29 Johann Gstir, 20.4.2017
30 Sónia Melo, 25.4.2017
31 Sónia Melo, Christina Hollomey-Gasser, 26.4.2017
32 Andrea Moser, Lisa Nussmüller, 27.4.2017
33 Katharina Walter, 27.4.2017
34 Helena Pereǹa, 27.4.2017
35 Juliette Israël, 28.4.2017
36 Dirk Rupnow, 28.4.2017